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Bericht der Delegiertenversammlung vom 23.02.2018

Zwei Jubilare gehen getrennte Wege

An der 75. DV des Bezirksschützenverbandes gab der 75-jährige Hans Ruedi Suter das Präsidialamt ab. Sein Nachfolger heisst Renato Joller.

Das Quietschen der herumrückenden Stühle wird sofort übertönt von laut klatschenden Händen. Die Delegierten im Katholischen Pfarreisaal Chi Rho in Zofingen erheben sich. Der Applaus samt Standing Ovation gilt dem neuen Ehrenmitglied: Hans Ruedi Suter. Vize-Präsident Patrick Kyburz würdigte ihn für seine 9-jährige Tätigkeit im Vorstand, davon acht als Präsident und zeigte auf, was Suter insbesondere hinter den Kulissen alles geleistet hatte.
Wie Suter wurde auch der Bezirksschützenverband Zofingen vor 75 Jahren geboren. Aber nicht nur deshalb empfand er den Zeitpunkt zum Abtritt als richtig: «Mein Highlight, das erfolgreiche 30. Aargauer Kantonalschützenfest, war der perfekte Abschluss für meine Amtszeit», sagte Suter. Ehrenpräsident Hans Bärtschi führte zum Jubiläum durch 75 Jahre Verbandsgeschichte.

Feuerwehr, Fotografie und Metal

Unter den Augen von Kantonalpräsident Victor Hüsser wurde Renato Joller als Nachfolger von Suter vorgestellt und einstimmig gewählt. Joller leitete am Kantonalschützenfest 2017 das Ressort Schiesskomitee. Die anspruchsvolle Aufgabe machte offenbar Lust auf mehr. Der 36-jährige Standardgewehrschütze des Militärschiessvereins Kölliken ist auch Mitglied der Feuerwehr Kölliken. «Ich bin Hobbyfotograf und höre gerne Rock und Metal», sagte der 12. Präsident des BSVZ über sich. Ein grosses Anliegen von Joller ist die Förderung von jungen Schützinnen und Schützen.
Genau hier gibt es noch Nachholbedarf: Nach wie vor ist das Ressort Ausbildung und Jungschützen im Bezirksvorstand aber vakant. Patrick Kyburz ist deshalb im zweiten Jahr ad interim für den Nachwuchs zuständig.
Adrian Uhlmann (uhl)

Hier sind einige Impressionen

Sportliche Ehrrettung mit letztem Schuss

Nach über 400‘000 Schüssen rettete der einheimische Pistolenschütze Bernhard Kayser die sportliche Ehre des 30. Aargauer Kantonalschützenfestes in Zofingen. Mit dem allerletzten Schuss bescherte er dem Gastgeberkanton am Finaltag den einzigen Elite-Sieg.

„Beni ist der absolute Wettkampftyp“, freute sich Kaysers Trainer Bruno Siegrist über den prestigeträchtigen Erfolg für die gastgebenden Zofinger Schützen. Im Heitern-Schützenhaus gewann Bernhard Kayser die Festsiegerkonkurrenz der 25-m-Pistolenschützen. Der 36-jährige Zofinger begann für seine Verhältnisse mässig und kämpfte sich erst mit 98 von 100 möglichen Punkten aus den letzten zehn Schüssen an die Spitze. „Mit dem Festsieg hatte ich nie gerechnet“, zeigte sich das neue Vorstandsmitglied des Aargauer Schiesssportverbandes überrascht vom Triumph. „Bei dieser starken Konkurrenz durfte ich nicht davon ausgehen.“ Kayser lag vor der letzten Fünferpasse gleichauf mit dem Grenchner Nikolay Aleksandrov. „Vor dem letzten Schuss redete ich mir zu und riss mich zusammen“, gestand der Zofinger seine Nervosität im finalen Duell gegen den Solothurner.
Als die Scheiben zurück in den Stand fuhren, brandete der Applaus für den Heimschützen auf. Mit 49:48 Punkten aus den letzten fünf Schüssen feierte Kayser seinen ersten Sieg an einem Kantonalschützenfest. „Zusammen mit dem Aargauer Meistertitel 2016 mit der Luftpistole ist das mein grösster Erfolg.“

Christelle Tchuisse, Siegerin Junioren Pistole 25m und Bernhard Kayser, Sieger Elite Pistole 25m

Happy End

Für den OK-Präsidenten des 30. Aargauer Kantonalschützenfestes in Zofingen, Hans Ulrich Mathys, endete damit der Grossanlass, an dem 6498 Schützen teilnahmen, mit einem doppelten Happy End. „Wir sind am Schluss zufrieden mit der Beteiligung, weil sich zahlreiche Schützen noch kurzfristig für eine Teilnahme entschieden“, sagte der ehemalige Nationalrat aus Holziken. Dass er auch einem Aargauer Eliteschützen zum Sieg gratulieren konnte, freute ihn umso mehr.
Bei den 300-m-Schützen gewann mit dem Sportgewehr der Solothurner Martin Zaugg vor dem Zetzwiler Beat Stauber. Mit dem Sturmgewehr siegte der Schwyzer Edgar Betschard, und bei den 50-m-Gewehrschützen in Muhen setzte sich der Freiburger Claude-Alain Delley durch. Die 50-m-Pistolenkurrenz entschied der Solothurner Andreas Kissling für sich.

Aargauer Nachwuchssiege

Besser als die „Grossen“ schnitt der Aargauer Nachwuchs ab. Mit der Pistole gewann die Strengelbacherin Christelle Tchuissé den Juniorenfinal 25 m klar. Bei den 50-m-Gewehrschützen bewies die Oberkulmerin Susi Tanner mit dem letzten Schuss Nervenstärke. Spitze. Der Juniorentitel mit dem Sturmgewehr ging an die Pfaffnauerin Janine Frei.

Bericht von Wolfgang Rytz

Alle Resultate unter www.shoot.ch

Bericht der Delegiertenversammlung vom 24.02.2017

Ein König in den Vorstand

STAFFELBACH Christian Klauenbösch neu im Vorstand der Bezirksschützen Zofingen

Wie Spitzenschütze Klauenbösch wurde auch Thomas Scheuzger in den Vorstand gewählt. Für ihn war es quasi ein Heimsieg, fand die Delegiertenversammlung doch in der Spielhalle Staffelbach statt. Hans Rudolf Suter liess sich noch für ein Jahr als Präsident bestätigen.
Die diesjährige Delegiertenversammlung des Bezirksschützenverbandes Zofingen stand im Zeichen der Wahlen. Im Gegensatz zu anderen Jahren konnten neue, aber sicher nicht unbekannte Gesichter gefunden werden. Niemand geringeres als der Schützenkönig von Aarau 2010 höchstselbst wird das grosse Erbe von Ehrenmitglied Peter Plüss als Ressortchef Leistungssport 25/50m übernehmen: Christian Klauenböschs Applaus fiel zwar sehr laut aus, bis nach Indien, wo er an einem Wettkampf weilte, konnte man ihn aber wohl dennoch nicht hören. Auch Thomas Scheuzger von der SG Staffelbach wurde neu in den Vorstand gewählt. Gastgeber und Präsident der SG Staffelbach, Reinhard Schaffner, liess die Versammlung zuvor in einem flammenden Plädoyer wissen: „Einen besseren Mann als Thomas könnt ihr gar nicht bekommen.“
Präsident Hans Rudolf Suter liess sich nur noch für ein weiteres Jahr wählen. Mit dem Aargauer Kantonalschützenfest als Höhepunkt in diesem Jahr, der 75. DV im nächsten und seiner Altersangabe, die dann ebenfalls die 75 zeigen wird, sei es der perfekte Moment, um den Platz dann den Jungen zu überlassen, meinte Suter. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden für zwei weitere Jahre bestätigt.

Weniger Vereine, mehr Nachwuchs

Gleich vier Vereine haben sich auf Ende 2016 im Bezirk aufgelöst. Die Schützengesellschaften Schlossrued und Brittnau, die Feldschützengesellschaft Reitnau als auch der Schiessverein Aarburg haben ihre Tätigkeiten eingestellt. Der Staffelbacher Gemeindeammann Max Hauri sieht in den Vereinen dennoch eine wichtige Stütze für die Gesellschaft. „Nicht nur hier wohnen, hier leben ist die Devise“, sagte er an der DV vor dem Hintergrund, dass sich die Einwohnerzahl in Staffelbach um rund einen Viertel anheben. Angehoben hat sich aber auch die Anzahl der Jungschützen im Bezirk Zofingen. „Die Herabsetzung des Jungschützenalters um zwei Jahre hat eine sehr grosse Wirkung erzielt“, meinte Patrick Kyburz, Jungschützenleiter im Bezirk. So bleibt zu hoffen, dass die 25 weiterbestehenden Vereine sich in Zukunft besser behaupten können.
Adrian Uhlmann (uhl)

Hier sind einige Impressionen

Weiterer Schützenmeisterkurs

Es gibt am 21. und 22. April einen weiteren Schützenmeisterkurs. Weitere Infos könnt ihr aus der Ausschreibung auf der Startseite entnehmen.

Neue Homepage

Die neue Homepage geht online!

Viel Spass!

Euer BSV Zofingen